Kabra Craft

Inspired by the kiss of the baltic sea

Den eigenen Rhythmus finden

Lebst nach deinem eigenen Rhythmus? Oder bestimmen andere den Takt, nach dem du lebst? Das sind die Fragen, die Morgan le Faye stellt. Aber auch, ist dein Rhythmus dabei sich zu verändern und du merkst es nicht, weil du sehr damit beschäftigt bist das Vertraute festzuhalten?

Morgan le Faye, ist die Göttin, die ich für den heutigen Tag gezogen habe und ihre Fragen sind richtig und wichtig. Denn gerade frage ich mich, entsprechen mein Tagesablauf und die Aufgaben die er mit sich bringt, mir überhaupt noch? Oder ist es eher so, dass ich mich nicht lösen mag, aus dem vertrauten?

 

Ruhezeit

Zur Zeit bin ich sehr nach innen gewandt. Was sicher auch damit zu tun hat, dass ich gesundheitlich nicht so ganz auf der Höhe bin. Der matschige Schnee verlockt auch nicht gerne, zum nach draußen gehen und Sonne tanken. Die Karten die ich zur Zeit ziehe spiegeln das auch sehr gut wieder. Heute morgen war es die Mystikerin aus dem Göttinnenzyklus von Cambra Skadé und Ulla Janascheck. Das geheimnisvolle, nicht greifbare treibt mich doch sehr um.  Mehr noch als sonst. Das erste Mal, seit sehr langer Zeit habe ich wieder Lust mich auf eine schamanische Reise zu begeben. Ein wenig in der Anderswelt weilen und Kraft tanken. Außerdem werde ich mich, so bald das Wetter besser ist auf einen Medicin Walk begeben. Wahrscheinlich wird der nicht in der Natur stattfinden, sondern in der Stadt, nachts. Die Stadtenergien interessieren mich sehr.

Ansonsten ist „It’s good to be home“ das Motto. Ich versinke hier in Gedanken und Bilder, während ich häkele und stricke und mich aufwärme. Denn merkwürdiger Weise ist mir dauernd kalt. Kenne ich sonst nicht so. Ich trage schon lange Unterhosen. So weit ist es gekommen.

Meditatives Häkeln

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Beim Häkeln kann ich gut denken und wenn ich das Muster erst einmal begriffen habe, dann falle ich dabei in eine Art Trance und klinke mich aus Welt aus. Wie beim Lesen. Bei diesem Tuch hat es einige Zeit gedauert, bis der Trance Zustand erreicht war. Dabei ist das Stück vom Glück, so heißt das Muster, nicht einmal besonders kompliziert zu arbeiten. Nur dauert es ein wenig, bis man die entsprechenden Anfänge der Reihen hat.

Beim Absinken in das Muster, dachte ich über dessen Namen nach. Ein Stück vom Glück! Warum nur ein Stück? Ist Glück nicht generell überbewertet? Wäre eine dauernde Zufriedenheit nicht eher anzustrebend? Gibt es ein Anrecht auf Glück? Fragen über Fragen, wer hätte gedacht, dass Handarbeiten so einen philosophischen Aspekt haben.

Die 10 der Bögen

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Seit 42 Jahren beschäftige ich mich mit Tarot und arbeite mit verschiedenen Decks. Das Wildwood Tarot und das Druid Craft sind mir im Laufe der Zeit die liebsten geworden. Was sicher daran liegt, dass sie meinem spirituellen Weg entsprechen und keine christlichen Elemente enthalten. Letzteres ist halt einfach nicht mein Weg, der hat seinen Ursprung im keltisch/germanischen Heidentum. Aber zurück zu den Karten. Es gibt immer welche die einen unangenehm berühren. Mir geht es mit der 10 der Bögen so. Im klassischen Tarot ist es die 10 der Stäbe und das Bild ist ein recht ähnliches. Jemand mit schwerem Gepäck erklimmt einen Berg. Der Gedanke dazu in der klassischen Version. Zuviel Belast, Prioritäten setzen, aussortieren. Meine erste Reaktion, wenn ich die Karte zog: ‚Gib gleich auf, du schaffst es eh nicht!‘

Heute morgen habe die die 10 der Bögen gezogen und wieder war da dieses „Gib auf“, doch diesmal wollte ich mich nicht einfach selbst so abspeisen und begann über der Karte zu meditieren und plötzlich traf es mich. Früher war immer in meinem Hinterkopf, wie gelange ich so schnell wie möglich ans Ziel. Diesmal wollte ich nur ankommen, ohne Eile. Also ist die Botschaft nicht aussortieren und vielleicht wichtiges los zu lassen, sondern, langsam, Schritt für Schritt zu gehen. Die Kraft gut einzuteilen und das Ziel nicht aus den Augen verlieren.

Imbolc 2018

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Heidnisch gesehen haben wir Frühjahrsbeginn und irgendwie fühle ich mich auch so. Es ist zwar noch immer alles grau, doch so dann und wann sieht man ein ganz klitzekleines bisschen grün und das stimmt so hoffnungsvoll. Imbolc ist auch immer das Datum, an dem ich das Bild „Die Schnitterin“ gegen „Freya“ austausche. Am 02.08. zu Lughnasad wechselt es denn wieder, denn dann beginnt ja der Herbst. Aber erst einmal wird es warm und ich werde dieses Jahr eine höchst eigene Terrasse kriegen und vielleicht auch viel draußen arbeiten können. Das ist fein.

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Da dies noch ein wenig dauert, habe ich mir fürs erste Tulpen gekauft. Die sind immer so schön und im Grunde meine Lieblingsblumen.

Ein kleines Stück vom Glück

… heißt das Muster für das neue Tuch.

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Habe ich bei Crazypatterns gefunden, das Muster. Die Wolle hatte ich bestellt und bin sehr angetan von den Farben.

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Sind das nicht schöne Farben? Konnte ich nach dem grauen Tag gut brauchen. Allerdings gibt es keinen Grund zum Klagen! Wir haben heute Holz bekommen und konnten alles in einer Regenpause verstauen.

Ich bin gerade am Planen für die nächsten Wochen und was ich hier auf der Seite verändern möchte. Doch nicht nur hier auf der Seite, sondern überhaupt. Ach, ich freue mich, über so viele Pläne.

Tageskarten ziehen

26.01.2018

Meistens wache ich morgens auf und habe sofort tausend Dinge im Kopf, die ich erledigen muss. Wenn ich mich denn sofort ins Hamsterrad begebe, sprich den Rechner und die Telefone einschalte und anfange zu arbeiten, dann bin ich spätestens nach zwei Stunden fertig, also nicht mit der Arbeit, aber mit Jack & Büx, wie man hier im Norden zu sagen pflegt. Während der letzten Raunächte nun, habe ich mir angewöhnt, eigentlich wieder angewöhnt, morgens nach dem Kaffeekochen, erst einmal durchzuatmen und ein kleines Tarotblatt zu legen. Dann setze ich mich mit meinem Kaffee hin und meditiere über den Karten. Dabei geht es mir nicht darum zu erfahren, was der Tag bringt. Manchmal freue ich mich einfach an den Bildern und an anderen Tagen wiederum fällt mir eine Karte besonders ins Auge und ich denke: ‚Ach guck, das Thema treibt dich doch schon seit Tagen um und du schiebst es immer weg. Vielleicht doch mal Zeit genauer hinzusehen.‘

Diese Meditation dauernd nicht einmal besonders lange. Vielleicht eine Viertelstunde und bringt doch sehr viel. Dieser kleine Ausflug in die Anderswelt, dieses Innehalten zwischen Traumzeit und Alltag scheint einen Energieboost zu bewirken. Ich bin nicht so schnell müde, kriege mehr geschafft und gehe gelassener mit Problemen um.

Projekt Vielfalt

projektvielfalt

Immer nur an einer Sache arbeiten langweilt mich schnell, also habe ich immer mehrere Sachen in Arbeit. Socken eh immer, weil man die gut mitnehmen kann. Tücher sind nicht so praktisch zum mitnehmen, kann man aber gut verschenken und neue Techniken probiere ich auch gerne aus. Diese Woche tunesisch häkeln.

Diese Technik habt mich schon lange fasziniert und ich wollte immer mal … Bin dann aber nicht dazu rumgekommen. Nun aber.

tunesisch

Das soll noch nichts bestimmtes werden, einfach mal die Technik ausprobieren und locker damit werden. In naher Zukunft könnte ich mir einen Sommerpullover damit vorstellen. Mal sehen, ob ich eine schöne Baumwolle finde.

 

Magic Dragon Fly

… heißt das Tuch, welches ich gerade fertig gestellt habe.

Es ist ein relativ einfaches Muster, welches ich schon einmal gehäkelt habe. Gerade diese Muster gefallen mir, etwas wobei ich einfach versinken kann.
Die Anleitung findet sich hier
https://www.crazypatterns.net/de/items/24434/magic-dragon-fly

Das waren die Raunächte

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Ich begehe seit vielen Jahren die Raunächte, doch ich glaube, sie sind noch nie so entspannt und erkenntnisreich gewesen, wie dieses Mal. Ich hatte mir nichts weiter vorgenommen, als die Augen zum Thema „aufräumen, anschauen, loslassen oder behalten“ aufzuhalten und es hat einiges gebracht. Das Gepäck, das ich seit vielen Jahren mit mir herumschleppe ist deutlich leichter geworden und ich habe mehr Überblick, einen klareren Blick was in den Ecken verstaubt und dringend bearbeitet werden muss, bevor auch das gehen kann. Eine große Erleichterung war, dass ich nicht mehr in der Beziehung zu meiner Mutter herum dümple. Ich kann akzeptieren, dass wir uns nicht besonders mochten, aber irgendwie geliebt haben.  Thema ist immer noch mein Verhältnis zum Materiellen. Das hat sich deutlich beim letzten Kartenziehen gezeigt. Also arbeite ich dieses Jahr verstärkt daran, dass auf die Reihe zu kriegen.

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